Von Wilfried Schaffrath / Straubinger Tagblatt
Der FTSV ist seit seiner Gründung vor über 100 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt worden, diese Aufgabe fortzuführen sei für ihn eine besondere Ehre, sagte Vorsitzender Helmut Weigl. Ausführlich stellte er bei der Jahresversammlung die vielen Aktivitäten und das Geschehen im Verein vor.
Weigl begrüßte dazu neben zahlreichen Mitgliedern, Oberbürgermeister Markus Pannermayr, den Kreisvorsitzenden des BLSV Klaus Bayer und Ehrenvorsitzenden Dieter Filipcic. Sie alle gaben der Jahresversammlung am Samstagnachmittag im Vereinsheim am Alburger Rennweg mit Ehrungen und Neuwahlen den richtigen Rahmen.
Ein kleines Wirtschaftsunternehmen
Weigl schilderte Maßnahmen zu baulichen Veränderungen am Vereinsheim und äußerte Wünsche zum geplanten Tribünenausbau. Der FTSV sei ein kleines Wirtschaftsunternehmen, bei dem auch investiert werde, betonte der Vorsitzende. Investiert wird auch in die Ausbildung der Übungsleiter. Unterstützung erfährt der Verein von vielen Firmen in der Region. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf dem sozialen Aspekt und dem Austausch mit anderen Straubinger Vereinen.
Weigl griff einige herausragende Ereignisse der letzten Zeit auf und dankte den Mitgliedern, die bei großen sportlichen Ereignissen als Helfer im Einsatz sind. Ein Blick in die Abteilungen schloss sich an, wie die Leichtathletikabteilung, die mit ihren rund 300 Mitgliedern große Erfolge erzielen konnte oder die 242 Mitglieder umfassende Volleyballabteilung. Weigl lobte die Arbeit der Geschäftsführerin Inge Hamersky und des ganzen Teams.
Oberbürgermeister Markus Pannermayr schaut selbst auf eine langjährige Mitgliedschaft im FTSV zurück. Neben den vielen anderen Sportvereinen in der Stadt sei der FTSV mit seiner über 100-jährigen Geschichte etwas Besonderes, halt ein Stück Lebensqualität mit sportlicher Betätigung in der Gemeinschaft. Der OB lobte die ehrenamtliche Tätigkeit in den Vereinen, die eine vielfältige Sportausübung für die Bevölkerung möglich mache.
Susi Wiesmüller sah im Kassenbericht einen finanziell gut aufgestellten Verein, der unterm Strich auch etwas auf der Habenseite aufweist. Die beiden Kassenrevisoren Inge Prochaska und Thomas Schießl fanden kein Haar in der Suppe und so wurde der Vorstand einstimmig entlastet.
Verein hat mehr als 1.400 Mitglieder
Einblick in die Zahlen des FTSV gab Geschäftsführerin Hamersky, deren Geschäftsbericht in gedruckter Form auf den Tischen lag. Über 1.400 Mitglieder, in der Mehrheit Kinder, und 48 lizenzierte Übungsleiter verteilt auf neun Sporthallen und das FTSV-Sportgelände unterrichten in vielen Gruppen. Dazu gibt es noch zahlreiche andere Aktivitäten wie den Kinderfasching oder den Herzogstadtlauf, die den ehrenamtlichen Einsatz von Mitgliedern erfordern.
Helmut Weigl würde sich mehr Übungsleiter wünschen. Klaus Bayer sprach von der wichtigen Arbeit der Vereine im BLSV, egal wie groß oder klein der Verein sei. Gerda Bachl-Staudinger (BLSV) sprach ein kurzes Grußwort, das die hervorragende Arbeit des FTSV zum Inhalt hatte. Die Neuwahlen mit Wahlleiter Dominik Pöschl sahen am Ende folgenden neuen Vorstand: Vorsitzender Helmut Weigl, stellvertretender Vorsitzender Alexander Kampf, Geschäftsführerin Inge Hamersky, 1. Kassier Susanne Wiesmüller, 2. Kassier Rebecca Mahler, Technischer Leiter Michael Klemm. Ergänzt wird der Vorstand durch die Jugendleiterinnen Petra Hartl und Elisabeth Foierl, Frauenvertreterin ist Gerti Schön und Seniorenbeauftragte Roswitha Jensch. Als Beisitzer fungieren Josef Kraus, Dr. Hermann Ebner und Gerda Bachl-Staudinger.
Umfangreiche Ehrungen im Mitglieder- und Sportlerbereich standen ebenfalls auf der Tagesordnung. Ursula Hoch gehört 70 Jahre dem FTSV an, 60 Jahre ist Gertraud Kerscher Mitglied beim FTSV. Ebenso wurden aktive Sportler wie Alex Kampf, Thomas Schießl und Antonia Kräh für ihre besonderen Leistungen und sportlichen Erfolge geehrt. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt Martina Ottl, Birgit Gegenfurtner, Andreas Dersch, Edith Haslbeck und Gabriele Schricker. Auf 40-jährige Mitgliedschaft blicken Ursula Bosl-Seitz, Georg Vierl, Renate Gasch, Lothar Riewe, Heinrich Steinfeld und Stilla Hennecke.