Am Freitag, den 18.10.2019 entfällt das Trampolintraining!

Am Freitag, den 18.10.2019 entfällt das Trampolintraining!

Trainingsausfall Trampolinturnen

Am Freitag, den 24.05.2019 und am 31.05.2019 entfällt das Trampolintraining.

Das nächste Training findet am Freitag, den 07.06.2019 statt.

T

X

Trainingsausfall Trampolin:

Am Freitag, den 12.04.2019 entfällt das Trampolintraining!

Fachgebiet Trampolin sucht einen weiteren Trainer

Das Fachgebiet Trampolin des FTSV 1922 sucht ab sofort für den Nachwuchsbereich einen weiteren Übungsleiter und Helfer. Interessenten melden sich bitte beim Fachgebietsleiter Dimitrij Knauer:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Guter Saisonabschluss für die Trampolinsportler des FTSV Straubing bei den bayerischen Jahrgangsmeisterschaften

20181124Der letzte Wettkampf der Saison, die bayerischen Jahrgangsmeisterschaften, wurden in Bayreuth ausgetragen.

Die fünf straubinger Athleten erkämpften sich unter den 120 Sportlern mit großem Ehrgeiz vier Podiumsplätze und einen souveränen vierten Platz.


An diesem Wettkampftag wurde an zwei Kampfgerichten parallel geturnt, eingeleitet durch „W -10" und „W 11", die jüngsten Sportlerinnen dieses Wettkampftages. Vom FTSV war in „W 11" nur Linda Knauer (Jahrgang 2007) vertreten. Linda turnte ihre Pflichtübung M5c im Vorkampf mit viel Spannung und Höhe und erreichte schließlich als Zweite das Finale. In der Mitte ihrer Finalübung schlich sich allerdings ein kleiner Fehler ein, der sich durch die restliche Übung zog. Letztendlich verpasste Linda nur knapp die Podiumsplätze, sie erreichte mit 39,135 Punkten den vierten Platz. Der erste Platz ging an Anna Vogt vom TSV Kareth – Lappersdorf, mit 40,365 Punkten. Die Wettkampfklasse war mit 13 Sportlern vertreten.


Im Anschluss daran waren die Jungs, Ben Reindlmeier und Kilian Räß (Jahrgang 2008), beide vom FTSV, an der Reihe. In dieser Wettkampfklasse waren insgesamt sieben Sportler vertreten, Ben und Kilian gelang mit ihrer Pflichtübung P6 der verdiente Einzug ins Finale. Ben überraschte die Trainer sowohl durch seine Ausführung, als auch durch seine Höhe und auch Kilian turnte eine stabile, hohe Übung. Im Finale hatte Kilian allerdings Probleme, sich zu konzentrieren und seine Übung mittig zu turnen, somit erreichte Ben den Ersten Platz, dicht gefolgt von Kilian, der den zweiten Platz belegte.


In der Wettkampfklasse „W 13" trat Jessica Bucharbaew gegen 16 weitere Sportlerinnen ihrer Altersklasse an. Jessi war an diesem Wettkampftag sehr konzentriert und kaum aufgeregt, sie turnte sowohl im Vorkampf als auch im Finale durchgehend mittig und mit einer nahezu sehr guten Ausführung. Letztendlich musste sich Jessica nur gegen Hannah Rottmann und Theresa Zenger geschlagen geben und belegte mit 40,450 Punkten den dritten Platz.

In der letzten Wettkampfklasse „W 14" war Hannah Wild die einzige des FTSV Straubing. Hannah setzte alle Anweisungen der Trainer, sowohl im Vorkampf, als auch im Finale gut um und turnte erstmals in ihrer Kür Übung einen Cody. Somit lies Hannah 8 Sportlerinnen ihrer Altersklasse hinter sich und belegte mit 40,980 Punkten den ersten Platz.

Vier Podestplatzierungen und ein vierter Platz ist ein sehr gutes Ergebnis, auch Trainer Dimitrij Knauer ist stolz auf seine Sportler und bezeichnet den Wettkampf als „nahezu perfekten Abschluss der Saison".

Das Kampfgericht wurde vom FTSV durch Julia Feiertag und Katharina Meier vertreten. Den Wettkampf begleiteten Dimitrij Knauer und Anna Roppelt.

"Spaß am Fliegen" beim Trampolinturnen

20181122Häns, Bastian, Sport in der Region, Idowa.

Im Rahmen unserer Serie "Sport in der Region" haben wir dieses Mal beim Trampolinturnen vorbeigeschaut. Trainer Dimitrij Knauer erklärte uns dabei unter anderem, wieso man "Spaß am Fliegen" braucht.

Es ist wahrlich nichts für Menschen mit großer Höhenangst. Bis zu sechs Meter über dem Boden springen die Trampolinturner von Dimitrij Knauer beim FTSV Straubing in die Luft. Jedoch dauert es auch einige Zeit, bis die Turner die richtige Höhe erreichen.
Er selbst sagt: „Die Höhe muss man sich erst einmal antrainieren, auch wenn man noch so sportlich ist, wer das Erste Mal auf einem Trampolin steht, kommt nicht wirklich hoch – es fehlt meistens an Stabilität."
Dabei sind die „Athleten" wie Knauer seine Schützlinge nennt fast alle noch Kinder. Der älteste Springer im Straubinger Trampolinverein ist 20 Jahre alt, ohne ihn ist die Älteste 14 Jahre alt. Dabei ist der Großteil weiblich. „Ich wünsche mir schon immer mehr Jungs. Wir hatten schon Talentsichtungen ausgeschrieben, trotzdem kommen immer wieder mehr Mädchen als Jungs", sagt der Trainer.
Anfangs ist es wie bei allen anderen Sportarten auch, den Kindern wird der Sport spielerisch beigebracht. „Manche unserer Nachwuchssportler wissen gar nicht, dass sie im Leistungsteam sind. Für die ist es halt ganz normal, dass sie zwei bis drei Mal wöchentlich trainieren – die Freizeitgruppe kommt einmal in der Woche. Durch kleine Spiele bringen wir ihnen neue Sprünge Stück für Stück bei. Ab sieben Jahren verstehen sie schon langsam, dass sie vielleicht etwas mehr als die anderen Kinder können", sagt Knauer.

Vom Spaß bis zum Wettkampf
Das Wichtigste ist jedoch weiterhin, auch wenn die Kinder in der Leistungsgruppe springen, der Spaß: „Die Sportler sollen Freude am Turnen und an der Höhe haben." Wie schnell sich ein Athlet entwickelt und schwierigere Sprünge erlernt, ist von Individuum zu Individuum unterschiedlich. Die einen haben weniger Angst und denken kaum nach, die anderen überlegen, was alles passieren könnte." Die Kinder fordern sich gegenseitig heraus. „Wenn einer einen schwierigeren Sprung versucht, kommt immer wieder ein anderer Sportler zu mir und sagt, Ich möchte das auch ausprobieren'. „Ich muss dann abwägen, ob sie schon so weit sind, oder nicht." Die Reihenfolge, in welcher die Sprünge erlernt werden, muss nämlich bestmöglich eingehalten werden.
Auffällig ist dies bei den Wettkämpfen, wenn einer unser Sportler mit seiner Platzierung unzufrieden ist, gibt er im Training viel mehr Gas und will den Nächstbesten einholen. So motivieren sich die Sportler gegenseitig, denn der andere will sich ja auch nicht einfach so überholen lassen", erklärt der Trainer.
Grundsätzlich muss man jedoch aufpassen, dass man die jungen Sportler nicht zu sehr überfordert: „Wenn die Sportler neue Sprünge zu schnell lernen, kann es sein, dass sie später einmal einen Blackout bekommen. Grundsätzlich überspringt man dadurch gewisse Vorübungen. Am besten ist es eigentlich, wenn man vor dem Rückwärtssalto erst einmal die Rolle rückwärts beherrscht."

Fängt man neu mit dem Sport an, dauert es in der Regel ein halbes oder ein ganzes Jahr, bis man bei einem Wettkampf mitmachen kann. Außerdem kommt es auf die Vorkenntnisse der Sportler an, wenn sie der Leistungsgruppe beitreten. Wie regelmäßig ein Athlet dann bei den Wettkämpfen teilnehmen kann, hängt von seiner Entwicklung ab.

 Die Sportler bereiten sich jedoch nicht explizit auf einen Wettkampf vor, sondern versuchen einzelne Übungsteile täglich zu verbessern. Die Dauer der Vorbereitung ist abhängig von der Wettkampfstufe, im Wettkampf wird dann der aktuelle Leistungsstand vorgeführt. Der Sportler lernt immer wieder neue Pflichtübungen, die regelmäßig verbessert werden.

Wenn Herr Knauer merkt, dass der Athlet die Übung stabil am Wettkampf vorführen kann und die Wertung des Kampfgerichtes sowohl seinen, als auch den Zielen seiner Sportler entsprechen, so wird der Schwierigkeitsgrad der Übung erhöht. Bis auf die vorgeschriebene Pflichtübung, werden die anderen Übungen stets ausgebaut.
Eine Übung mit zehn Übungsteilen dauert durchschnittlich ca. 30 Sekunden. Außerdem ist es wichtig, dass der Sportler innerhalb von einer Minute mit seiner Übung beginnt, da er ansonsten Strafpunkte erhält.
Der Springer führt beim Wettkampf gewisse Pflicht- und Kür-Übungen vor. „Bewertet wird mittlerweile nicht nur die Ausführung der einzelnen Sprünge und die Schwierigkeit, sondern zusätzlich wie weit man in der Mitte des Trampolins landet (HD). Beispielsweise für eine komplett in der Mitte durchgeturnte Übung wird man mit 10 Punkten belohnt. Ein weiteres wichtiges Bewertungskriterium ist die Sprunghöhe (ToF), dadurch wird die reine Flugzeit des Aktiven gemessen.
Aus all diesen Kriterien wird das Gesamtergebnis des Sportlers berechnet.

 Körperliche Fitness ist sehr wichtig
Die körperliche Fitness der Sportler ist vor allem im Entwicklungsalter und dem schnellen Wachstum sehr entscheidend. Da die Übung mit zunehmendem Alter schwieriger wird, fehlt den Sportlern oftmals die notwendige Kraft.

„Aus diesem Grund haben wir den Kindern individuelle Trainingspläne ausgeteilt, um die Schwächen unserer Sportler aus zu gleichen. Neben der körperlichen Fitness spielt auch der Ehrgeiz, die Disziplin und die Zielstrebigkeit der Sportler eine große Rolle."

 Herr Knauer turnte selbst jahrelang als Leistungssportler, bis er schließlich seit dem Jahr 2010 „den Spaß am Fliegen" nun auch den Athleten seines Leistungsteams vermittelt.

FTSV Trampoliner am Nachwuchswettkampf

2018.11.10Gegen Ende der Saison machten sich drei unserer Nachwuchssportler auf den Weg zum Bezirksnachwuchswettkampf nach Kelheim. Dieser Wettkampf war für viele der gemeldeten Sportler die Erste Möglichkeit Wettkampfluft zu schnuppern und Athleten aus anderen Vereinen kennen zu lernen.

Der Wettkampf wurde durch die Jungs und Mädchen „WK 1, P2 gemischt" eingeleitet. Hier war vom FTSV Straubing nur Theo Schmidt (Jahrgang 2013) vertreten. Theo war von allen 53 gemeldeten Sportlern mit Abstand der Jüngste und in seiner Wettkampfklasse der einzige Junge, was ihn allerdings nicht davon abhielt sein Können gegenüber den zehn, teilweise vier Jahre älteren Sportlerinnen zu behaupten.Die Aufregung, die wochenlang gelernte Übung bei seinem ersten Wettkampf den Kampfrichtern, Eltern und Zuschauern vorzuführen, war groß. Theo turnte eine stabile Pflicht, Kür und Finalübung und erreichte letztendlich mit 45,2 Punkten den 4. Platz. Den ersten Platz belegte Melissa Gebert (ATSV Kelheim, Jahrgang 2009).

Daraufhin waren die Mädchen der Wettkampfklasse „P3 weiblich" an der Reihe. Diese Wettkampfklasse war mit 24 Sportlerinnen die Größte des Wettkampftages. Cecilia Rennack (Jahrgang 2010) war an diesem Tag sehr nervös, wodurch sie ihr eigentliches Können leider nicht abrufen konnte. Nach einer verpatzten Kür-Übung schaffte Cecilia leider den Einzug ins Finale nicht mehr und musste sich mit dem 11. Platz zufriedengeben. Elisabeth Riepl (TSV Bad Abbach) erreichte den Ersten Platz.

Im Anschluss an diese Wettkampfklasse folgten die Jungs mit ihrer P3 Übung. Thomas Räß (Jahrgang 2011) hatte vor allem mit der Ausführung seiner Übung zu kämpfen. Dennoch gelang ihm der Einzug ins Finale als Erster und auch dann lies sich Thomas den Ersten Platz nicht mehr streitig machen.

Der Wettkampf wurde von Anna Roppelt begleitet, das Kampfgericht wurde vom FTSV Straubing durch Jessica Bucharbaew vertreten. Den Wettkampf leitete Nina Hiendlmeyer.

 

Additional information