Straubing/Wels. Volleyball verbindet über Grenzen hinweg – und manchmal geht diese Verbindung weit über das Spielfeld hinaus. Das durfte das neue Bezirksklasse-Team des FTSV auf Einladung der McDonald’s Supervolley Wels aus Straubings Partnerstadt bei einem besonderen Wochenende in der Alpenrepublik erleben. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur Training und Volleyball, sondern vor allem das gegenseitige Kennenlernen, gemeinsamer Spaß und die Pflege einer besonderen Freundschaft.
Auf Initiative des FTSV waren schon im vergangenen Jahr die oberösterreichischen Landesliga-Damen zu Gast in Straubing bei den FTSV-Volleys. Nun folgte der Gegenbesuch: man hatte sich einiges einfallen lassen, um den befreundeten Straubingerinnen ein abwechslungsreiches Programm zu bereiten.
Für Trainerin Kathrin Boiger und ihren Spielerinnen kam die 170-Km-Fahrt nach Oberösterreich gerade recht, denn die neue Saison steht unmittelbar vor der Tür. Es bot sich somit auch eine hervorragende Gelegenheit, miteinander auf dem Spielfeld zu arbeiten, Abläufe zu festigen und sich als Mannschaft noch besser einzuspielen.
Doch natürlich stand nicht ausschließlich der sportliche Aspekt im Vordergrund. Von Beginn an ging es darum, den Kontakt zwischen den beiden Vereinen weiter auszubauen. Es wurde gemeinsam gespielt, trainiert und um jeden Ball gekämpft – abseits des Feldes wurde viel gelacht.
Gerade für die jungen FTSV’lerinnen war es eine besondere Erfahrung, mit Spielerinnen aus und in einem anderen Land gemeinsam Sport zu treiben und dabei schnell festzustellen, dass die Begeisterung für Volleyball überall dieselbe Sprache spricht.
Ein besonderes Erlebnis war dabei auch die Übernachtung in der Sporthalle. Statt nach einem ereignisreichen Tag in ein Hotel zu gehen, zog man das Hallendach vor. Schlafsäcke und Isomatten gehörten damit ebenso zum Wochenende wie Volleyballschuhe und Bälle. Für die Mädels war die gemeinsame Übernachtung eine zusätzliche Gelegenheit, als Mannschaft zusammenzuwachsen und das Trainingslager zu einem echten Gemeinschaftserlebnis werden zu lassen.
Die Welser indes hatten sich allerdings nicht nur auf das Sportliche konzentriert. Auch kulturell wollten sie ihren Gästen ihre Heimatstadt näherbringen. So stand unter anderem eine Besichtigung des Stadtturms auf dem Programm. Von oben konnte das Team einen besonderen Blick über die Stadt genießen und sie aus einer ganz anderen Perspektive erfahren.
Für ein weiteres Highlight sorgte eine exklusive Führung mit einem hiesigen Nachtwächter, der Wissenswertes und interessante Geschichten zum Besten gab. Die Atmosphäre bei Dunkelheit machte den Rundgang zu einem Erlebnis, das sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Schlussendlich war es bei Weitem mehr als nur eine Vorbereitung auf die bevorstehende Saison. Das gemeinsame Wochenende zeigte, wie Sport Menschen zusammenbringen kann und aus einer Vereinskooperation zweier Partnerstädte echte Freundschaft entstehen kann.
Die Begeisterung auf beiden Seiten fand ein klares Fazit: Die Verbindung zwischen den FTSV Volleys Straubing und Sportunion McDonald’s Supervolley Wels wird auch in Zukunft weiter intensiviert werden. Schon jetzt freut man sich auf das nächste Wiedersehen, bei der man wieder eine Welser Abordnung in Straubing begrüßen darf.