Schon seit den 70er-Jahren beherbergt der FTSV im Bereich des Teamsports Volleyballmannschaften. In der jüngsten Vergangenheit stellt man sich einerseits immer breiter auf, andererseits gilt jedoch auch das Vereinscredo Leistung durch Leidenschaft. Ein weiteres Kriterium ist, dass man explizit mit regionalen Spielerinnen, also echtem „Straubinger Gwachs“ arbeitet.
Ein zweistelliges Trainerteam mit Jugendtrainerscheinen und BVV-Lizenzen kümmert sich versiert und empathisch um viele Teams von der U12 hin bis Bezirksliga U16 und U20.
Auch im Damenbereich sind Teams im Spielbetrieb gemeldet, ebenso ein Mixed-Mannschaft in der Stadtrunde. Mit vielen anderen niederbayerischen Vereinen wird intensive Zusammenarbeit gelebt. So wurden im September und Oktober erfolgreiche Freundschaftsturniere veranstaltet, unter anderem auch mit den befreundeten McDonalds Supervolleys aus Straubings Partnerstadt Wels.
Dass man große Unterschiede beim Leistungsniveau im Trainings- und Wettkampfbetrieb in Kauf nimmt, ist ein ganz bewusster Weg. Denn man will auch weniger talentierten Spielerinnen die Möglichkeit geben, sich zu entfalten; manchmal platzt ein Knoten auch erst zu einem späteren Zeitpunkt. So verwundert der enorme Zulauf beim FTSV nicht. Der Verein ist ein wichtiger Eckpfeiler als Teil der Sportstadt Straubing, der mit ausschließlich ehrenamtlichen Kräften viele Kinder und Jugendliche erreicht. Dass aus dieser Ausrichtung heraus sich auch wettbewerbsfähige Teams herauskristallisieren, ist nur logisch: denn aus der Breite wächst die Leistung.
So meldete Abteilungsleiterin Kathrin Boiger den letztjährigen U16 Bezirksklasse-Vizemeister heuer erstmals in der Bezirksliga. Gleich am ersten Spieltag auf neuem Terrain gewann man gegen die Wilden Wespen Steinach mit 3:1 sowie den Dingos des TV Dingolfing gar mit 3:0 nach Sätzen. Man darf gespannt sein, wie sich die Saison entwickelt.
Text/Bilder: Helmut Weigl