41. Internationaler Gäubodenvolksfestlauf mit 331 glücklichen Finishern

(Josef Unterholzner / Straubinger Tagblatt) Der 41. Internationale Gäubodenvolksfestlauf des FTSV am Samstagvormittag im Stadion am Alburger Rennweg war wieder ein wunderbares Familienfest des Sports. 331 Läufer im Alter von noch nicht ganz drei bis 77 Jahren gingen in den verschiedenen Rennen an den Start und trotzten den hochsommerlichen Temperaturen. Zahllose Helfer des FTSV sorgten an den Verpflegungsstationen an der Strecke und im Stadion für reichlich Getränke und Nahrung, und als Streckenposten für die Sicherheit der Läufer. Es waren großartige sportliche Leistungen, die die Erstplatzierten in den einzelnen Rennen zeigten.

Bei den Mädchen in der Altersklasse WKU 8 siegte über die 400-Meter- Runde Finna Henle mit einer Zeit von 1:41 Minuten knapp hinter der Siegerin der Altersklasse WKU 10 Regina Niedermeier mit 1:41 Minuten. Bei den Buben siegte über 400 Meter in der Altersklasse MKU 8 Benedikt Fuchs mit 1:48 Minuten, in der Altersklasse MKU 10 war Michael Mitrev mit 1:20 Minuten der Schnellste.

Dem Papa im Endspurt einfach davongelaufen 40 Läufer kamen beim zwei Kilometer langen Onko-Fit-Lauf ins Ziel. Der elfjährige Quirin Kainzmaier war der schnellste bei den Jungs mit 8:17 Minuten. Prof. Dr. Jochen Grassinger, Direktor des Onkologischen Zentrums am Klinikum St. Elisabeth, erreichte als Zehnter mit einer Zeit von 14:45 Minuten das Ziel, fünf Sekunden hinter seiner Tochter Mathilde. „Unterwegs musste ich ihn bremsen, damit er nicht zu schnell wird, aber im Endspurt bin ich ihm locker davongelaufen“, berichtete Mathilde nach dem Zieleinlauf. Als schnellste Frau kam Frida Bergmann nach 8:04 Minuten ins Ziel. Beim Fünf-Kilometer-Lauf mit 93 Finishern kam Michael Lang als erster Mann nach 16:25 Minuten ins Ziel. Die schnellste Frau war Caroline Reindl mit 21:06 Minuten. Den Zehn-Kilometer-Lauf mit 142 Finishern gewann Leander Gallemann mit einer Zeit von 32:54 Minuten. Die schnellste Frau war Eva- Maria Scholz mit 41:39 Minuten.

Dank an zahllose freiwillige Helfer Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Bürgermeister Dr. Albert Solleder und der neue Verwaltungsrat für Sport, Maximilian Herpich, zollten den vielen Helfern des FTSV großen Dank und Anerkennung. Der Volksfestlauf sei eine wunderbare Tradition und fester Bestandteil im Rahmenprogramm des Gäubodenvolksfests, betonte Pannermayr in seinem Grußwort. Zusammen mit Dr. Solleder gab er die Startschüsse zu den Läufen. Herpich vertrat die Stadt bei der Überreichung der Urkunden, Pokale und Preise an die flotten Läufer bei der Siegerehrung. An mehreren Infoständen konnten sich die Sportler über wichtige Themen informieren. Am Pavillon der Integrativen Onkologie des Klinikums wurden die Läufer dazu ermutigt, auch nach dem Volksfest weiter in Bewegung zu bleiben und auf eine gesunde Ernährung zu achten. Bewegung sei ein bewährtes Mittel, um sich vor einer Krebserkrankung zu schützen, betonte Prof. Grassinger. Kinder konnten am Stand Postkarten mit Genesungswünschen gestalten, die nun als Aufmunterung an Krebspatienten verteilt werden.

Wichtige Informationen zu ernsten Themen Am Stand der Initiative Organspende Ostbayern informierten die Mitglieder über den hohen Bedarf an Spenderorganen und die leider viel zu geringe Bereitschaft der Deutschen, sich aktiv zu Lebzeiten für die Organspende zu entscheiden. Wenn sich die Bundesregierung für die Widerspruchslösung entscheiden könnte, wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung gemacht. Am Stand der AOK konnten große und kleine Läufer bei einem spannenden Spiel testen, wie es um ihre Reaktionszeit bestellt ist. Bei einem Gewinnspiel gab es einen Aktivurlaub für zwei Personen oder eine Sportuhr zu gewinnen. Und weil man nicht jedes Ziel zu Fuß erreichen kann und der Anteil der Jugendlichen unter den FTSV-Mitgliedern besonders hoch ist, informierte die Fahrschule Sittl als Partner des FTSV über die neuesten Regeln rund um den Führerschein.