Anton Räß holt Bronzemedaille bei den deutschen Meisterschaften

20180303 185310 1Eine weite und aufwendige Anreise, das Ende einer langen Pechsträhne für Turner Anton Räß, eine Enttäuschung und doch eine gute Leistung für Turnerin Hannah Wild. Die Deutsche Meisterschaft im Doppelmini-Trampolin am 3. März in Nottuln in Nordrhein-Westfalen war für den FTSV Straubing in vieler Hinsicht eine besondere Meisterschaft.

Hannah Wild (Jahrgang 2004) trat in der Wettkampfklasse 13/14 an. Sie lieferte eine gute Leistung ab und erlaubte sich wenig Fehler und erhielt dadurch auch gute Bewertungen (bis auf eine Wertung alle zwischen 9,4 und 9,7). Allerdings war ihre Schwierigkeit für ihr Alter zu gering. Daher reichte es um 0,2 Punkte nicht für das Finale. Darüber war Hannah sehr enttäuscht. Sie erreichte trotzdem einen sehr guten Platz 9 mit einer Gesamtpunktzahl von 58,500. Erste in ihrer Wettkampfklasse wurde Lena Spies (Jahrgang 2004) vom TG Münster 1862 mit einer Gesamtpunktzahl von 62,500 Punkten. Insgesamt traten in der Klasse 16 Teilnehmerinnen an.

Der frisch gebackene bayerischer Meister Anton Räß (Jahrgang 1998) hat im Jahr 2013 das erste Mal die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Dann folgten vier Jahre Pech. Am Samstag konnte er diese Pechsträhne endlich wieder durchbrechen. Anton Räß trat in der Wettkampfklasse „männlich 19+“ an. Durch einen sehr guten Vorkampf erreichte er das Finale. Dort turnte er seine Durchgänge mit einer Schwierigkeit von 5,6 und erreicht damit eine Gesamtpunktzahl von 67,100. Damit erhielt er die Bronzemedaille. Der erste Platz ging an Daniel Schmid (Jahrgang 1991) vom Bramfelder SV 1945 mit 74,0 Punkten und einer Höchstschwierigkeit von 8,0 Der zweite Platz holte sich der Christoph Kunert (Jahrgang 1998) vom TG Jugenddorf Salzgitter e.V.) mit einer Punktzahl von 69,4 und einer Höchstschwierigkeit von 6,0.

Der Trainer Dimitrij Knauer freute sich über eine weitere bedeutende Medaille für den FTSV Straubing.

 

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